MAGEBURG ZWISCHEN 1990 UND HEUTE

Foto: Werner Klapper
Foto: Werner Klapper

MAGEBURG ZWISCHEN 1990 UND HEUTE

Bereits 2006 brachte der Magdeburger Fotograf Werner Klapper ein Buch mit Vergleichsbildern über Magdeburg heraus. Ruinenhafte Gebäude und verwahrloste Plätze verwandeln sich binnen weniger Jahre durch Sanierung und Neubau scheinbar in eine neue Stadt. Zehn Jahre später ist nun eine stark überarbeitete Neuauflage erschienen. Sie schreibt die Entwicklung einzelner Quartiere fort und enthält neue Bilderpaare aus Sudenburg, der Neuen Neustadt und der Altstadt. (v)

Welch eine Verwandlung: aus dem Werder ist eine erstklassige Wohnlage Magdeburgs geworden, das Grube-Stadion ist dem Neubau der 25.000 Plätze fassenden MDCC-Arena gewichen. Links daneben ist die im Herbst 1997 eröffnete Bördelandhalle zu erkennen.

Foto: Werner Klapper
Fotos: Werner Klapper

Bröckelnder Putz auf ganzer Front. Der Werder und das auf der anderen Elbseite liegende Brückfeld zeigten sich im Wiedervereinigungsjahr 1990 sichtbar sanierungsbedürftig. An der Horizontlinie hoben sich deutlich die Flutlicht-Gittermasten des Ernst-Grube-Stadions ab.

Fotos: Werner Klapper

St. Johannis ist die älteste Kirche der Stadt. In ihrer über 1000-jährigen Geschichte ist sie ebenso oft wie die Stadt zerstört und stets wieder aufgebaut worden. Nach den Bombennächten des 2. Weltkriegs blieben von ihr nur die beschädigten Türme und die Außenmauern stehen. In diesem ruinösen Zustand überdauerte sie die Zeit bis 1990. Bereits Ende 1990 wurde der Wiederaufbau von St. Johannis durch die neukonstituierte Stadtverordnetenversammlung beschlossen. Wegen archäologischer Grabungen dauerte es bis 1999, ehe die Arbeiten beginnen konnten.

Fotos: Werner Klapper

Magdeburg zwischen 1990 und heute, ostnordost, 192 Seiten, Hardcover, 19,80 €.
Das Buch ist erhältlich auf: www.ostnordost.de